
Astrologie ⇒Astrologie im Kreuzfeuer der Skeptiker
Astrologie bezeichnet die Vermutung, dass Planetenkonstellationen bei der Geburt Hinweise auf Charakter und Schicksal des Neugeborenen geben. Auch die Beschaffenheit von Psyche und Gesundheit wird in der Astrologie abhängig gemacht vom Stand der Sterne zum Geburtszeitpunkt. Die Astrologie wird seit der Antike praktiziert. Damals, anders als heute, war der Astrologe ein Gelehrter und Wissenschaftler. Je nach Kultur war die Astrologie verknüpft mit Religion, Politik und Philosophie. Die Astrologie konnte sich bis heute als eindeutiger Aspekt der Weltanschauung nicht klar positionieren. So gibt es Anhänger, die zum einen den kausalen und zum anderen dem finalen Standpunkt folgen. Gelehrte wie Thomas von Aquin und Claudius Ptolemäus verteidigen die Kausalität, nach der Gott die Kraft ist, die die Gestirne lenkt und leitet, nicht aber dass die Gestirne über das Schicksal der Menschen bestimmen.
Wohingegen der finale Standpunkt in der Astrologie von Bestimmung und unentrinnbarem Schicksal spricht. Verstanden wird die finale Astrologie als Wegweiser für den Plan, welcher unumstößlich für jedes Lebewesen, vom Zeitpunkt der Geburt an, fest steht. Der Psychologe Carl Gustav Jung vertrat die Ansicht, aufgrund seiner Untersuchungen im Bereich der Tiefenpsychologie, dass die Behauptungen der Astrologie, sowie die Zusammenhänge zwischen Schicksal und Planeten dem kollektiven Unterbewusstsein, hinsichtlich des Klanges von Namen, entspringen. Im Kreuzfeuer der Skeptiker heute steht die Astrologie hauptsächlich im Zusammenhang mit veralteten Sternenkarten. Ausserdem wurde das 13. Sternzeichen, der Schlangenträger, irgendwann einfach weggelassen und die Positionen der restlichen 12 Sternzeichen wurden nie korrigiert, sie sind einfach nachgerutscht.
Zusatz von Veda
Wenn Carl Gustav Jung die Theorie »Nomen est Omen«, in übertragenem Sinne ein Ergebnis des kollektiven Unterbewusstseins vertritt, dann hat die Astrologie sich damit doch schon positioniert. Denn wenn man lange genug eingeredet bekommt man gehöre beispielsweise zu dem Sternzeichen Fische, dann befasst man sich natürlich mit diesem Sternzeichen intensiv, um sich selbst besser zu verstehen. Des Weiteren um sich einzuordnen, sich besser kennen zu lernen in Entwicklungs-, oder Selbstfindungsphasen ec.. Über kurz oder lang wird die Beschreibung der Fische zur Lebensrichtlinie. Analog zu den Bedeutungen der Planeten, denn der Neptun ist der Herrscherplanet des Sternzeichens Fische, somit werden seine Eigenschaften automatisch Teil vom Charakterbild des Sternzeichens Fische. Das Ganze ist natürlich dann als Grundlage für die restlichen 11 Sternzeichen zu sehen. Das bedeutet für viele Menschen, zumindest für jene, die sich nicht unbedingt für den philosophischen Aspekt unseres Daseins interessieren, nach dem Leitsatz »Du bist was du weißt« und nicht »Du bist was du bist« zu leben.

Ich befasse mich weniger mit den Behauptungen der Astrologie, denn mit der Kraft der Elemente, die unmittelbar unser Schicksal beeinflussen ⇒ Kontaktdaten

