
.::Familienstellen oder Familienaufstellung::.
Familienstellen ist ein (umstrittener) Therapieansatz zum offenbaren verschiedener Problemquellen.
Familienstellen oder die Familiensaufstellung dient dem Zweck schwelende Problemherde innerhalb familiärer Bindungen zu offenbaren. Die Familie ist das erste, wichtigste und prägendste soziale Konstrukt im Leben aller Menschen. Es ist nur logisch, dass aus dieser Richtung auch die meisten Probleme kommen. Per Familienstellen oder Familien Aufstellung wird jenes aufgedeckt, was innerhalb der Familie wohlweislich totgeschwiegen wird, weil es viele Dinge gibt, die es nun einmal nicht zu geben hat. Nehmen wir nur einmal das Beispiel Pädophilie oder dass eine Mutter ihr Kind nicht so liebt, wie sie es vielleicht wollen würde, bzw. sollte. Manchmal handelt es sich bei derart Problemen auch um Handgreiflichkeiten, bis hin zu Grausamkeiten gegenüber Neugeborenen seitens der Geschwister.
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Nicht selten kommt durch Familienstellen oder Familienaufstellung Verdrängtes ans Licht, was auf Erlebnissen gründet, die durch spezielle Beobachtungen im Kindesalter zustande gekommen sind. Unsere Seele wird durch einen natürlichen Verdrängungsmechanismus relativ gut geschützt, das funktioniert aber nur so lange, bis wir im Leben wieder in ähnliche Situationen kommen, in der das Verdrängte an die Oberfläche will. Familienstellen ist nicht unumstritten. Familienaufstellung / Familienstellen nach Bert Hellinger z.B., beinhaltet ein Konfliktbereinigungsprogramm in dessen Fokus, laut Hellinger, die wahren Ursachen für Probleme daher kommen, dass vornehmlich Frauen ihren Platz in der Familie nicht kennen, hinsichtlich der Rollenverteilung.
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Hellinger sieht sich als Therapeut, der mithilfe von Familienstellen etwas berichtigen will. Aufgrund dieser patriarchalischen Grundhaltung wird Familienstellen nach Bert Hellinger von vielen, sowohl Betroffenen, als auch Therapeuten, abgelehnt. Am Familienstellen können bis zu 20 Personen teilnehmen. Jede dieser Personen nimmt stellvertretend den Platz eines Familienmitgliedes ein. Anhand dieser “künstlich“ geschaffenen Familienstruktur werden Situationen, welche die aktuellen Probleme verursachen, in ihrer Dynamik sichtbar gemacht und gegebenenfalls gelöst. Stellvertretend können auch Gegenstände oder Puppen als Familienmitglieder benutzt werden.

Ich stehe diesem Therapieansatz sehr skeptisch gegenüber, vielleicht weil ich schon mit einigen Opfern dieser Praktiken innerhalb meiner Beratungen zu tun hatte. Ich halte mich bei meinen Beratungen an weniger brachiale Methoden, wie z.B. das gute alten Kartenlegen, um behutsam an Problemquellen heran zu kommen, wenn der Ratsuchende das möchte. Mit meinen Tarot Karten, mit Arithmomantie, Telepathie und Empathie konnte ich schon vielen Menschen helfen, weil ich damit herausbekommen kann, wozu der Ratsuchende wirklich bereit ist und was in dieser seiner Existenz aufgeklärt werden soll, bzw. muss. ⇒ Angebot & Preise
