Die Welt

 

Archetypen: Die Tänzerin

 

Im freien Raum schwebt eine nackte Frauengestalt, eingerahmt in einem Kranz aus Lorbeer. In jeder Hand hält sie einen Stab. In der Körperhaltung der Frau spiegeln sich 3 wichtige Stationen in der Geschichte der großen Arkana wieder. Der Narr, welcher sich frohgemut auf den Weg in die Welt macht. Der Gehängte, der den Narren zwingt zu reflektieren und die Welt selbst als temporäres Ziel, in der ewigen Spirale der Aufwärtsentwicklung innerhalb des menschlichen Erdendaseins. Die Tarot Karte die Welt ist die Erfüllung, das Ankommen allen Strebens und das Ende eines Zyklus. Innerhalb dieser Karte stehen 2 Versprechen 1., dass sich alles auf eine Art Vollendung zu bewegt, wann man den Mysterien des Lebens vertraut und 2., dass nach der Tarotkarte die Welt der Entwicklungszyklus mit dem Narren wieder von vorn losgeht.

Immer wieder läuft der Narr durch das Leben eines jeden einzelnen von uns, auf dem ganzen langen Weg durch alle 22 Arkanen, bis hin zur Vollendung der Tarotkarte die Welt. Dieser Kreislauf spielt sich bei jeder Wiederholung auf einer höheren Ebene ab. Wenn beim Kartenlegen mit Tarotkarten die Weltkarte erscheint, dann ist alles möglich, von Happy End, über Genesung, bis hin zur kompletten Wandlung. Das Überbordwerfen alter Wertesysteme und unliebsam gewordener Charaktereigenschaften und Lebensmodelle inklusive. Nun ist es endlich möglich dem Leben und seinen Anforderungen mit einer ungewohnten, aber willkommenen Leichtigkeit zu begegnen, analog zum Schwebezustand der Frau auf der Karte “Die Welt“, welche auch manchmal als “Die Pforte zur Welt“ bezeichnet wird. Der Lorbeerkranz ist mit 2 roten Bändern versehen, welche jeweils in der Form der Lemniskate angebracht wurden.

Ein Hinweis auf die Unendlichkeit die uns umgibt und auf den ewigen Kreislauf des Lebens. Nichtsdestotrotz erfüllt die Weltkarte Wünsche nur in den seltensten Fällen. Denn auch der Begriff “Verweltlichung“* fällt in den Bedeutungsbereich der Tarotkarte die Welt. Die Welt kann aber auch bedeuten, dass eine Beziehung gut zu Ende gegangen ist, alles ist geklärt, es bleibt kein böses Blut zurück, das Leben geht weiter. Das unendliche Auf und Ab von allem was sich entwickelt bewegt sich in eine neue Richtung, weil neue lern., und Lebensaufgaben darauf warten gemeistert zu werden, um einem neuen Zyklus der neu entdeckten Welt entgegen zu streben. Die 4 Kardinalzeichen des Tierkreises in den Ecken der Tarotkarte die Welt zeigen die Ebene der menschlichen Existenz**. Mit dem Erreichen der 22. Station der großen Arkana des Tarots, eröffnen sich nicht nur neue Einsichten, sondern auch gleichzeitig neue Aussichten.

 

* “Verweltlichung“ entspringt meinem Sprachgebrauch, denn dieser Begriff hat sich im Laufe meiner Arbeit mit den Tarot Karten heraus kristallisiert, da ich in der Praxis die Erfahrung gemacht habe, dass sich um uns herum viele positive Dinge ereignen, die wir erst zu einem späteren Zeitpunkt erkennen und schätzen können. Manchmal erst auf der Entwicklungsstufe, welche die Tarotkarte der Hierophant widerspiegelt (höhere Einsichten). So erweisen sich oft in unserem Leben Verluste zu einem späteren Zeitpunkt als wahrer Segen. So kommen in den meisten Fällen dieser Tarotkarte ihre Zuordnungen wie Ankommen, Happy End und Erfüllung extrem Zeit verzögert zum tragen.

** In vielen Verlautbarungen, den Tarot betreffend, werden die 4 tragenden Figuren in den Ecken als Cherubim übersetzt. Ich sehe in ihnen allerdings weniger die kleinen himmlischen Helfer mit Flügeln, sondern die 4 Kardinalzeichen des Tierkreises und damit die Repräsentanten der 4 Elemente.

 

Die Welt als Tageskarte:

 

Seligkeit und Zufriedenheit sind Zustände, die uns im Leben höchst selten zuteil werden. Vielleicht kann man sie nur deshalb auf besondere Weise schätzen? Wen auch immer die Tageskarte die Welt heute begleitet, der wird das Optimum aus diesem Tag ziehen können. Bei allem was der Tarot verkündet, muss man aber immer darauf achten, die Dinge den vielen Ebenen des Daseins zuzuordnen. Hier einmal ein besonders krasses Beispiel, die Welt bedeutet für einen Sterbenden nicht, dass er plötzlich aufspringt und gesundet.

Aber diese Tageskarte rückt alles ins rechte Licht, sodass der Sterbende seine Situation auf besondere Weise verstehen kann. Die Welt antwortet ihm auf seine stummen Fragen, die kein Einzelner beantworten könnte. So kann er in Frieden gehen. Im Allgemeinen ist es so, dass die Welt heute für jeden die Arme ausbreitet, der bereit ist sich hinein zu stürzen. Diese Tageskarte verspricht gutes Gelingen bei allen möglichen Unternehmungen. Die Tagesenergien bringen eine besondere Leichtigkeit und Transparenz mit sich. Beschwingtheit bestimmt den Tagesrhythmus. Heute bewegt sich alles in einem höheren Frequenzbereich und das Lied des Lebens fügt sich zu einer neuen Melodie.

 

Allgemein: Ziel; im Leben seinen Platz finden; auf Reisen sein; Harmonie; Vollendung; Happy End; natürliche Abläufe, die sich wiederholen; Zugang zum Weltgedächtnis; die innere Mitte finden; mit Leichtigkeit auch schwierige Aufgaben meistern

 

Liebe: Harmonie- Einklang- Glück; überstandene Kleinkriege in der Beziehung; aus vollem Herzen Ja zum Partner sagen; mit und bei dem Partner ankommen; Ehrlichkeit und Offenheit bestimmen den Beziehungsalltag

 

Job: Lebensaufgabe- Berufung gefunden haben; mit der Zeit gehen; gesunde Professionalität; gutes Betriebsklima; auf das richtige Pferd gesetzt haben; langfristiger Erfolg; umfassende Planung und Wirtschaftlichkeit; Umweltbewusstsein

 

Schattenseite: immerwährende Unzufriedenheit; Misserfolg; nachtragend sein; Stagnation; an neuen Aufgaben scheitern; sich zu lange auf erworbenen Lorbeeren ausruhen; oberflächlicher Frieden- Schweigen um des lieben Friedens willen; verbissen vorwärts streben; Rücksichtslosigkeit; auf Gott und die Welt schimpfen

 

 

Taucht bei Dir immer wieder die Karte "Die Welt " in der Legung auf, aber trotzdem ändert sich nichts? Dann ruf mich an, denn ich weiß was die Ursache dafür ist  Kontaktdaten

 

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