Die Gerechtigkeit
 
 
 
Archetypen: Der Richter, Justitia, Themis
 
 
Auf der Tarotkarte die Gerechtigkeit befindet sich eine in würdevoller Haltung sitzenden Gestalt, welche in der linken Hand ein Schwert empor hält, währenddessen sich in der rechten Hand eine Waage befindet. Dies zusammen mit dem roten Gewand deutet auf das hohe Amt eines Richters hin. Aber diese Tarotkarte bedeutet viel mehr, als die weltliche Gerechtigkeit, die nach höheren Maßstäben eigentlich gar keine ist. Die Figur sitzt zwischen 2 Säulen und versperrt dadurch die Aussicht auf dahinter Liegendes. Der Gesichtsausdruck der Figur ist kalt und emotionslos, im eigentlichen Sinne streng. Das bedeutet, dass niemand an den Grundfesten von Ethik, Moral und Gesetz im Leben auf Dauer vorbei kommen wird.
 
Auch wenn er im weltlichen Sinne ungeschoren davon kommen sollte. Hier geht es darum, Verantwortung da zu übernehmen, wo kein anderer es für einen tut. Wenn beim Kartenlegen mit Tarotkarten die Karte die Gerechtigkeit auftaucht, dann besteht die Aufgabe darin, Wahrheiten zu finden und sie mit den eigenen inneren Wahrheiten abzugleichen und danach zu leben. Was die Karte beim Kartenlegen sagen will ist, dass man an dieser Stelle nur weiter kommt, wenn man sich selbst realistisch einzuschätzen vermag, ein Gespür für richtig und falsch entwickelt und sich nicht galant aus der Affäre zieht. Auf so manchen Ratsuchenden hat die Tarotkarte die Gerechtigkeit beim Kartenlegen eine erschreckende Wirkung, weil diese Karte auch die gerechte Strafe, bzw. dem gerechten Lohn bedeutet. Wenn man sich die Tarot Karte die Gerechtigkeit etwas genauer anschaut, dann sieht man einen weiß beschuhten Fuß unter der Robe der Figur hervor lugen.
 
Dies, und das senkrecht nach oben gehaltene Schwert, symbolisiert eine wichtige Erkenntnis und es bedeutet eine kluge und bedachte Vorgehensweise, was man natürlich auch als Rat verstehen sollte. Die Waage in der linken Hand steht für Ausgewogenheit zwischen Denken und Handeln und natürlich für ein Gleichgewicht aller gegensätzlichen Kräfte. Der Vorhang, der zwischen beiden Säulen im Hintergrund gespannt ist bedeutet, wer wirklich nach Gerechtigkeit verlangt, der muss schon einiges dafür tun, es wird nicht leicht, denn unsere irdische Gerechtigkeit ist, wie schon oben erwähnt, begrenzt. Die Krone mit dem Quadrat auf dem Kopf der Gestalt bedeutet, ein klarer und ordnender Verstand schafft eine Übersicht in das weltliche Chaos. Und die Gemme, welche als Schließe für das Gewandt dient, steht für das sich vereinigende weibliche und männliche Prinzip und damit für einen Ausgleich der Gegensätze.
 

Die Gerechtigkeit als Tageskarte:

 

Justitia sitzt zwischen 2 Säulen, die sowohl Gnade als auch Strafe symbolisieren. Waage und Schwert visualisieren ihre Macht. Sie gilt als unbestechlich und überaus entschlossen. Persönliche Umstände oder Gefühle gehören nicht zu Justitias Wegbegleitern. Die Göttin der Gerechtigkeit steht für absolute Ehrlichkeit, für Fairness und Ausgewogenheit. Der heutige Tag steht unter der Oberherrschaft der Gerechtigkeit, auch, oder gerade im höheren Sinne. In der Liebe bedeutet das, vom Partner nichts zu verlangen, wessen man selbst nicht fähig ist. Man darf die Schwächen anderer nicht dazu nutzen, um sich selbst zu bespiegeln, immer schön fair bleiben. Im Alltag ist es heute nicht ratsam seinem Zorn, über irgendetwas schon länger Schwelendes, Ausdruck zu verleihen, eingedenk der Tatsache, dass das Leben eigene Gesetze hat, um mit Ungerechtigkeiten umzugehen. Im Job hat die Gerechtigkeit viel mit Balance und Fairness zu tun. Rechtsstreitigkeiten, die heute zum Ausbruch kommen, haben gute Chancen auf ein gerechtes Urteil für den Benachteiligten (auch wieder im Hinblick auf höhere Gerechtigkeit).

 
Allgemein: Gerechtigkeit in einer Gerichtssache (das muss aber nicht für den Frager beim Kartenlegen gelten), ehrlich zu sich selbst sein, ein Unrecht gutmachen (egal wer es verschuldet hat), ein Gespür für Gemütszustände und Befindlichkeiten anderer entwickeln, etwas verzeihen können, gerechte Handlungen, gutes Urteilsvermögen
 
Liebe: ein gutes Beziehungsklima durch absolute Ehrlichkeit, die Konfrontation mit den eigenen Handlungen, Harmonie in der Beziehung durch Wahrhaftigkeit, auch bei einer Trennung einvernehmliche Lösungen finden
 
Job: eine berufliche Entscheidung, mit der alle Beteiligten zufrieden sein können, Schützenhilfe erhalten, durch einen Menschen, der einen höheren Posten inne hat, einen gerechten Kompromiss suchen oder eingehen, faire berufliche Beurteilung/ Kündigung/ Lohnzahlung/ Behandlung    
 
Schattenseite: Ungerechtigkeit, Rachsucht, Vorurteile bilden, sich auf Kosten anderer einen Vorteil verschaffen, verhärtete Fronten, faule Kompromisse aus Bequemlichkeit eingehen, rechthaberisch sein, Kuhhandel, übervorteilt werden
 
 
 
 
Gibt es in deinem Leben eine Rechtsangelegneheit ,die Dir den Schlaf raubt? Dann ruf mich an und las uns schauen, was die Gerechtigkleit Dir vermitteln kann Kontaktdaten