Der Eremit
 
 
 
Archetypen: Zarathustra, der Einsiedler, der Asket
 
 
 
Auf der Tarotkarte  >> Der Eremit<< ist ein groß gewachsener, alter Mann mit weißem Haupthaar und weißem Bart zu erkennen. Er ist eingehüllt in einen Umhang mit Kapuze. So stellt man sich einen weisen alten Mann vor, weil er genau so in Mythen, Märchen und Sagen dargestellt wird. Der Umhang des alten Mannes symbolisiert innere Einkehr, abgeschirmt von äußeren Einflüssen aller Art. Wenn die Tarotkarte der Eremit beim Kartenlegen auftaucht, dann ist dies ein Zeichen dafür, dass es Zeit wird sich zurückzuziehen, um in der Innenschau Erlebtes zu reflektieren. Aus dem Umhang heraus ragt des Eremiten Arm. Er hält in der erhobenen Hand eine Laterne. Die Laterne bedeutet Licht ins Dunkel des Geistes zu bringen, aber auch in das Unterbewusstsein, welches unser innerer Führer ist. 
 
Zurückgezogenheit bedeutet nicht nur Einsamkeit, sondern oft sogar eine Neuausrichtung, mit jenem geheimen und verborgenen Wissen, dass sich uns nicht in der Hektik äußerer Betriebsamkeit offenbart. Beim Kartenlegen mit Tarotkarten ist der Eremit ein sicheres Zeichen dafür, dass der Ratsuchende kurz vor wichtigen Erkenntnissen und Wahrheiten über sich selbst steht. In der Laterne befindet sich der sechseckige Davidstern. Auch bei dieser Tarotkarte geht es, wie bei vielen anderen Trümpfen auch, um die Vereinigung der weiblichen und männlichen Energie, das symbolisieren die beiden Dreiecke, aus denen der Davidstern sich bildet. Der Eremit stützt sich auf einen langen Stab. Neben seiner Funktion als Magier Stab, hat dieser Stab auch eine stützende und leitende Funktion.
 
Der Eremit stützt sich mit seinem ganzen Körpergewicht auf den Stab, das bedeutet, dass man sich auf seine eigenen Erfahrungen und Erkenntnisse genauso verlassen kann, wie auf die daraus resultierenden Wahrheiten. Des Weiteren steht der Stab für magisches Wissen, für Güte und für autoritäre Macht. Der Eremit steht mit seinen Füssen auf einer Schneedecke, er selbst befindet sich in einer Art Gebirge, der Eremit leuchtet mit seiner Laterne nicht voran, sondern zurück. Eine versierte Kartenlegerin, bzw. ein versierter Kartenleger, erkennt darin den Blick zurück in der Reflektion. Das Gebirge steht für den klaren und hohen Geist und die Kälte steht für den betonten Rückzug nach innen. Beim Kartenlegen spricht der Eremit in einer Gesundheitslegung von Kühlung, Ruhe und Fasten.
 

Der Eremit als Tageskarte:

 

Heute ist ein guter Tag, um innere Einkehr zu halten, sich abzuschotten, vor von außen kommenden Ablenkungen und Einflüssen aller Art. Es ist an der Zeit, Erlebtes einmal wieder zu reflektieren, und sein Leben gründlich zu überdenken. Es ist wichtig vergangene Erfahrungen in neue Wege einzubringen. So kann es nicht passieren Fehler zu wiederholen, dafür ist die Lebenszeit zu kostbar. Alles Neue, was sich ausgerechnet heute bietet, sollte man genau unter die Lupe nehmen. Die primäre innere Einstellung am heutigen Tage sollte von Vorsicht, Geduld und Ernsthaftigkeit geprägt sein.

Besinnung und Selbsterkenntnis sind die Intentionen des Eremiten, wenn man sich daran orientiert, dann ist der Weg in die Zukunft gut überschaubar. Im Einfluss des Eremiten schwingt eine eindeutige Warnung vor plötzlichen Richtungswechseln und Kursänderungen mit. Gedankenlosigkeiten und Oberflächlichkeiten haben einen unangenehm weitreichenden Effekt. Mit dieser Tageskarte gehen außerdem Weisheit und Askese einher, möglicherweise triffst Du heute auf einen Menschen, in dem sich diese Dinge vereinen.

 
Allgemein: sich in der Zurückgezogenheit vom Alltag über neue Ziele Klarheit verschaffen; Ruhe; Meditation; Besinnung; die Fähigkeit entwickeln das Alleinsein von der Einsamkeit zu unterscheiden; sich mit sich selbst auseinandersetzen ohne Beeinflussungen von Außen; im Alleinsein, Klugheit und Reife erlangen, der Weg zur Reife
 
Liebe: ein Rückzug ist entweder angeraten, oder sollte beendet werden; sich intensiv mit sich selbst und seiner Rolle in einer Beziehung/ Ehe auseinandersetzen; sich mit Trennungsgedanken tragen; auch ohne Partner glücklich und zufrieden sein
 
Job: Alteingefahrenes ändern; sich ganz neue Klarheiten über persönliche Belange am Arbeitsplatz verschaffen; unabhängig oder selbständig arbeiten; mit Geduld berufliche Hürden meistern; einsehen, dass man den falschen Beruf gewählt hat, 
 
Schattenseite: Einsamkeit unter vielen Menschen empfinden; Einsamkeit in der Beziehung; Zurückgezogenheit aus Angst, Berührungsängste aller Art; sich in Unwichtigem verzetteln; geheimnisvoll tun; Vereinsamung; Verlassenheitsängste; ein Außenseiter sein; der Sonderling; lieblos verübte Tätigkeit, die nur auf Geld und Karriere aufgebaut ist   
 
 
 
 

Lass uns schauen, was dir die Tarotkarte der Eremit  beim Kartenlegen am Telefon  für eine Botschaft überbringt zur Beratung

 

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